Hans Schork

Lichtkinetische Objekte
Lichtzeichnungen

1935 in Aschaffenburg geboren, 1955 – 1957 Studium der Vermessungstechnik an der Staatsbauschule München, seit 1967 Beschäftigung mit lichtkinetischen Objekten, Autodidakt, lebt und arbeitet in München und bei Vilsbiburg.

Die meisten der lichtkinetischen Objekte dienen der kontemplativen Betrachtung. Die ruhigen und langsamen Bewegungen der sich verändernden Lichtpunkte auf der schwarzen Frontscheibe laden zum Verweilen und zum Meditieren ein.
Bei seinen Lichtzeichnungen verwendet Hans Schork ein von ihm 1969 patentiertes Verfahren, bei dem sich innerhalb von 2 – 6 Sekunden aus einer realistischen Zeichnung einer Person oder einer anderen Zeichnung eine eigenständige Lichtzeichnung entwickelt. Ein dichtes, tachistisches Liniengeflecht entsteht, das durch kein bewusstes, kreatives Gestalten beeinflusst wird. Der Zufall lässt diese Bilder entstehen.

Lichtzeichnung RW 3/3, 2015, 29x23cm (Ausschnitt)