Ich beschäftige mich nun seit fast 40 Jahren intensiv mit Malerei. Auf die anfänglich recht begrenzten Mittel Bleistift, Buntstift, Malkasten folgten über die Jahre alle möglichen Erprobungen und Untersuchungen in allen erdenklichen Malmaterialien: Kreidefarbe, Eitempera, Tusche, Dispersion, Acryl, Öl, Collage, Alkydharz, Aquarell, Lack, Spray, etc.. Jedes Material bietet andere Möglichkeiten und neue Grenzen.
Mein Interesse geht dabei immer dahin, die Grenzen auszuloten: die Grenzen des Materials, die Grenzen der Kunstgeschichte, die Grenze des „guten Geschmacks“, die Grenzlinie zwischen Natur und Abstraktion, – einfache Gratwanderungen, aufregende Unsicherheiten.
Ein Bild muss mich in der Entstehung – aber erst recht, wenn es „fertig“ sein soll – selbst provozieren, damit ich mich nicht langweilt. Nicht eine Provokation um der Provokation Willen, sondern um mich und den Betrachter zum Innehalten und zum Zweifeln zu verführen: „Heribert Heindl“ weiterlesen