EINLADUNG zur Verleihung des Seerosenpreises 2026

Donnerstag, 6. August 2026 um 19 Uhr
im Kunstpavillon Alter Botanischer Garten München
Am Stachus, Sophienstraße 7a

Begrüßung
Tobias Krug

Laudationen
Prof. Dr. Andreas Kühne, Kunsthistoriker
Peter T Lenhart, Autor

Grußwort und Preisverleihung
Stadtrat Lars Mentrup,
in Vertretung des Oberbürgermeisters

Ausstellungsdauer
7. bis 23.August 2025
Dienstag – Samstag 13 – 19 Uhr
Sonntag 11 – 17 Uhr

 

Seerosenstammtisch Juli 2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Einladung zum Seerosenstammtisch im Juli 2026.
Wie immer im Allotriakeller im Künstlerhaus,
am Montag den 27. Juli um 19 Uhr.

Schön wenn Ihr Zeit hättet.
Herzlichen Gruß
Tobias Krug

Esther Glück

Beständig kreisen die Arbeiten von Esther Glück um den Verlust von Menschen und Kultur. Sie positionieren sich nahe bei den Opfern und erinnern uns an unsere Empathie und Menschlichkeit. Ihre künstlerischen Projekte fragen nach dem „Menschen-Werk“. Es sind Fragen, die auch die Philosophen Hannah Arendt und Theodor W. Adorno zutiefst bewegt haben. Deren Misstrauen gegenüber einer Kultur, die einen Zivilisationsbruch ermöglichte, ist ernst zu nehmen. Bei Esther Glück handelt es sich um eine Kunst, die den Zusammenhang zwischen Kultur und Barbarei erforscht und die Überprüfung unserer Werte und Entscheidungen bezüglich Menschlichkeit und Solidarität einfordert.
Immer wieder finden sich in Glücks Installationen und Filmen jene Techniken, Formen und Materialien, die wie Zeugen von den tiefsten Verletzungen berichten. „Esther Glück“ weiterlesen

Heribert Heindl

Ich beschäftige mich nun seit fast 40 Jahren intensiv mit Malerei. Auf die anfänglich recht begrenzten Mittel Bleistift, Buntstift, Malkasten folgten über die Jahre alle möglichen Erprobungen und Untersuchungen in allen erdenklichen Malmaterialien: Kreidefarbe, Eitempera, Tusche, Dispersion, Acryl, Öl, Collage, Alkydharz, Aquarell, Lack, Spray, etc.. Jedes Material bietet andere Möglichkeiten und neue Grenzen.
Mein Interesse geht dabei immer dahin, die Grenzen auszuloten: die Grenzen des Materials, die Grenzen der Kunstgeschichte, die Grenze des „guten Geschmacks“, die Grenzlinie zwischen Natur und Abstraktion, – einfache Gratwanderungen, aufregende Unsicherheiten.
Ein Bild muss mich in der Entstehung – aber erst recht, wenn es „fertig“ sein soll – selbst provozieren, damit ich mich nicht langweilt. Nicht eine Provokation um der Provokation Willen, sondern um mich und den Betrachter zum Innehalten und zum Zweifeln zu verführen: „Heribert Heindl“ weiterlesen

Vorschläge zum Seerosenpreis 2026 der LH München

Vorschläge der Müncher Künstlergruppen

  1.  Bernhard Springer
  2.  Juschi Bannaski
  3.  Ulrike Prusseit
  4.  Stefan Wehmeier
  5.  Esther Glück
  6.  Heribert Heindl
  7.  Gerd Scheuerer

Jury

  1.  Sonja Allgaier
  2.  Dr. Olena Balun
  3.  Trisha Kanellopoulos
  4.  Tobias Krug
  5.  Johannes Muggenthaler
  6.  Katinka Schneweis
  7.  Martin Wöhrl

EINLADUNG zur Verleihung des Seerosenpreises 2025

Donnerstag, 31. Juli 2025 um 19 Uhr
im Kunstpavillon Alter Botanischer Garten München
Am Stachus, Sophienstraße 7a

Begrüßung
Tobias Krug

Grußwort
Stadtrat Lars Mentrup,
in Vertretung des Oberbürgermeisters

Laudatio
Gesa Puell

Ausstellungsdauer
1. August bis 17.August 2025
Dienstag – Samstag 13 – 19 Uhr
Sonntag 11 – 17 Uhr

Sabine Straub

Ausstellungseröffnung GALERIE Kautsch, Michelstadt, 14.Oktober 2017 …..Da sind zunächst einmal die Raumarbeiten von Sabine Straub, filigrane Draht- /Stahlplastiken, die jedoch über eine solide Tektonik verfügen, jeweils einen Raum im Raum der Galerie nicht nur besetzen sondern sich einen eigenen Raum schaffen. Wie aus kraftvollen Strichen in einer Zeichnung zusammengesetzt wirken die Plastiken, bis man merkt, dass hier mit Metall gezeichnet wurde, und zwar ohne abzusetzen, denn die Arbeiten entstehen aus einem einzigen, endlosen Draht. Die für diese Arbeiten gewählte Bezeichnung „Morphing“ hilft weiter, denn hier entwickeln sich tatsächlich Formen, wird Bewegung wie in einem in der Zeit eingefrorenen Still wiedergegeben, die der Betrachter nachvollziehen kann.

Was als ein spielerischer Ansatz beginnt, fußt dennoch auf einem klaren geometrischen Formenkanon, bezieht sich immer auf eine konkret-geometrische Formenwelt, die in den Raum erweitert und dort fortgeschrieben wird. Allerdings entwickeln sich die Formen eher analog zu einem organischen als zu einem streng mathematischen System – die Künstlerin lässt Abweichungen und dynamische Prozesse, Unabwägbares zu, das eine Entwicklung letztlich erst ermöglicht. Manchmal scheinen die Arbeiten gar einen kleinen Hang zur Entgleisung oder zur Auflösung aufzuweisen. Das Künstlerduo Fischli & Weiss hat einmal den Satz geprägt: „Am schönsten ist das Gleichgewicht, kurz bevor´s zusammenbricht“. „Sabine Straub“ weiterlesen

Trisha Kanellopoulos

Die Motivation und Ausrichtung der Kunstwerke von Trisha Kanellopoulos bestehen darin, zu zeigen, woher wir kommen, wo wir stehen, atmen und leben. In der ungeschliffenen Natur findet Trisha Kanellopoulos die Inspiration und das Material für ihre Arbeiten. Sie stellt deshalb ihre eigenen und nachhaltigen Farben aus Erde her.

Ihre monochromen Arbeiten erzählen über ihr Bewusstsein zur Natur, im Raum und zur jetzigen Zeit: Und das im Moment. Mit dem derzeitigen Chaos und Krieg im Alltag möchte Trisha Kanellopoulos mit ihren ruhigen, poetischen und klaren Formen die Menschen erreichen und somit mit ihnen kommunizieren was zu oft verloren geht.

Ihre Arbeiten stellen einen Rückzug aus dem Alltäglichen dar, in die man eintauchen und sich vom zeitlichen Zustand unserer Welt erholen kann. Die ruhigen, vornehmlich auf Leinwand entstandenen Arbeiten zeigen Klarheit und Entspanntheit. Durch die Reduzierung zum Formlosen finden sich Analogien zum Minimalismus und zur Kunst des Informellen.

Trisha Kanellopoulos zeigt uns eine Möglichkeit, Menschen auf dieser Erde, auf der wir stehen, zusammenzubringen und einander zu verstehen.
„Trisha Kanellopoulos“ weiterlesen

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